Thursday, October 20, 2005

project


da ich hier ja nicht nur hier bin um zu reisen und auf partys zu gehen, sondern auch um zu studieren moechte ich hier mein letztes projekt kurz vorstellen.
wir arbeiten hier mit verschiedenen schulen zusammen um jede woche sogenannte wallpaper zu erstellen. das sind zeitungen die im format A3 in den schulen und an anderen oeffentlichen plaetzen angebracht werden.
der hauptgrund dafuer ist das die meisten menschen hier kein geld haben um sich zeitungen zu kaufen.
so entwickeln 8 gruppen jede woche 16 solcher A3 wallpapers zum thema education in suedafrika.
meine hauptaufgabe ist es die fotos zu machen die zu den jeweiligen thema passen.
ein anderes projekt das paralell zu den wallpapers laeuft ist ein photoessay, ebenfalls zum thema education.
so bin ich gestern mit anna aus den usa in die townships gefahren um eine kindergarten aehnliche einrichtung zu besuchen.
die townships liegen ausserhalb des zentrums von grahamstown. die einwohneranzahl in den townships ist ca. 70 tausend. grahamstown insgesamt liegt bei ca 120 000. (die zahlen schwanken sehr.)
in den townships leben die aermsten der aermsten. grahamstown hat eine arbeitslosigkeitsrate von ca 70 %.
die kinder die in oeffentlichen schulen ihren abschluss machen haben so gut wie keine chance zu studieren wobei nur ein minimaler prozentsatz ueberhaupt die schule abschliesst.

die kinder im vacani center sind zwischen 2 und 4 jahre alt.
mit 5 jahren kommen sie ein eine art vorschule. im center koennen sie spielen und lernen zahlen das abc und bekommen zumindest einmal am tag etwas zu essen. das vacani center gehoert zu einem der besser ausgestateten anlagen. es gibt einen sandkasten und auch eine toilette.
es war gar nicht so einfach die kinder zu fotografieren da sie sehr neugierig sind und ich erst mal komplett auseinander genommem wurde. meine haare wurden getestet und natuerlich meine haut ob sie wirklich weiss ist. und dann wurde jeder knopf meiner kamera ausprobiert und das alles von ungefaehr 40 kinderhaenden. das beste jedoch war das ich am schluss einem ca 3 jaehrigen jungen gekuesst wurde gott war das suess. so hatte ich immer einige kinder im anhang die wie kueken hinter mir her liefen.
das groesste problem jedoch war die verstaendigung. die kinder sprechen kein wort englisch sondern nur khosa. eine klicksprache. naja und ich behersche gerade mal eine handvoll woerter, die ich sicherlich auch noch falsch ausspreche.

auf ale faelle waren es fuer mich die schoensten drei stunden die ich hier in den letzten 100 tagen in suedafrika erlebt habe.



haus in den township


die kinder warten schon auf uns


zeit zum spielen





anna mit den kids


c wie cola das nenne ich schleichwerbung





sankastensand in den haaren







alles wird genau untersucht


geschichten erzaehl zeit


ich werde nicht aus den augen gelassen



essenszeit

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